• "Jede Jahreszeit hat andere Fliegen"

    Gerhard aus Bad Goisern bindet seine Köder zum Fliegenfischen selbst

Wenn Gerhard aus Bad Goisern vom Fliegenbinden erzählt spürt man, da steckt viel Erfahrung dahinter. Allerdings meint er damit nicht die elegante Masche am oberen Ende des Smokings. Gerhard ist als echter Salzkammergutler ein leidenschaftlicher Angler und kennt sich mit dem Basteln von Ködern für das Fliegenfischen aus.

Im November beginnt die Schonzeit und den Fischen wird eine verdiente Winterpause gegönnt. Über den Winter haben die Fischereibegeisterten dann Zeit, sich vorzubereiten. Auch Gerhard aus Bad Goisern nutzt die kalten Tage. Er liebt das Fliegenfischen und das damit verbundene Naturerlebnis. Über die Jahre hat er sich enormes Wissen über die verschiedensten Arten angeeignet. Das Fliegenfischen selbst hat eine lange Tradition und Fischer, die etwas auf sich halten, stellen die Köder selbst her.

Gerhard verwendet hauptsächlich naturgegebene Materialien, wie Haare von Rehen und Madern oder Tauben-, Enten- und Krähenfedern. Eben alles, was die Natur zur Verfügung stellt, oder von einem ansässigen Jäger erworben werden kann.

Dazu gehört viel Wissen um die Vorlieben der einzelnen Arten. „Am idealsten ist es, wenn die Fliege dem entspricht, was in der Natur gerade unterwegs ist. Das ist nach Tageszeit und der Jahreszeit und auch je nach Temperatur verschieden“, weiß Gerhard.

Ganz viel Fingerspitzengefühl ist notwendig um diese kleinen individuellen Köder herzustellen. Der Kenner rät: „Die Äsche liebt Fliegen, die intensive Farben beinhalten und die Forellen tendieren eher zu neutralen Fliegen, die sich mehr mit der Natur identifizieren.“

TIPPS vom Profi

Mehr davon verrät uns Gerhard in unserem Video, er plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen und lässt uns an seinen Erfahrungen teilhaben.

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