• Die Ewige Wand

    Unterwegs zwischen Himmel und Erde

„Ein Weg zwischen Himmel und Erde, begehbar von Greisen und Kindern“, so schwärmt ein Wanderführer von der Ewigen Wand in Bad Goisern.

Wer den Namen „Ewige Wand“ hört, würde zunächst nicht an eine Wanderung für Oma und die Kleinen denken. Allerdings: wer trittsicher und schwindelfrei ist, darf auf der  Ewigen Wand Ausblicke und Berg-Feeling vom Feinsten erwarten! Abgesehen vom üblichen Respekt vor dem Gelände ist die Ewige Wand tatsächlich eine familientaugliche Tour.

Ihren Namen hat die Ewige Wand übrigens nicht von der Ewigkeit. Ursprünglich hieß die Felsmauer „Ewingerwand“. Durch unrichtige Schreibweisen in Karten ist daraus über die Jahrzehnte die Ewige Wand geworden. Generaldirektor Preindl und Oberforstrat Gruber waren es, die durch die Ewingerwand einst jenen Höhenweg mit Galerien und Tunnel errichten ließen, der heute Wanderfreunde in ihren Bann zieht.

Wandertipp

Um den Weg für Kinder interessanter zu gestalten gibt es seit 2006 entlang des gesamten Weges zahlreiche Holzfiguren sowie Tafeln mit Sagen aus dem Goiserertal – daher auch der Name Goiserer Sagenweg.

Dies geschah Anfang der fünfziger Jahre. Damals errichtete man das Kurhotel Jodschwefelbad und das angrenzende Gebiet wurde für Erholungssuchende und den damals aufkeimenden Wandertourismus erschlossen.

Die Ewige Wand

Ewige Wand, Blick Richtung Rathlucka Hütte

Mittlerweile ist das alte Kurhaus einem neuen Kur- und Gesundheitszentrum am Fuße der Ewigen Wand gewichen. Der atemberaubende Blick von der Wand über das Goiserertal und die grandiose Kulisse aber sind geblieben.

In der Nacht wird der Weg an der Ewigen Wand inzwischen sogar mit Scheinwerfern beleuchtet. Diese Einrichtung ist aber bitte nicht falsch zu verstehen – für eine Wanderung bei Dunkelheit braucht man hier unbedingt eine Stirnlampe! Die Beleuchtung dient vielmehr als Markierung, um die Lage der Wand vom Tal aus auch bei Finsternis erspähen zu können.


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