• Des Kaisers Tisch

    Im Goiserer Weißenbachtal

Wenn Ihr im Goiserer Weißenbachtal unterwegs seid, könnt Ihr etwas tun, das in jedem Museum für Aufruf sorgt – Ihr könnt nämlich an des Kaisers Tisch Platz nehmen! Der sogenannte Kaisertisch ist zwar keine Festtafel aus Edelhölzern, aber ein echtes Stück Geschichte. Es handelt sich dabei um einen gewaltigen, ovalen, von Hockern umgebenen Steintisch, unweit der Chorinskyklause mitten im Goiserer Weißenbachtal.

Aber was macht ein Kaiser hier mitten im Wald?

Nun, die Chorinksyklause war einst ein wichtiger Ort für die Region. Hier wurde über Jahrhunderte das Wasser für die s.g. „Trift“ aufgestaut. Von ca. 1805 bis 1819 baute man die Klause mit mächtigen Steinquadern neu auf. Im Zuge dessen fertigte ein geschickter Steinmetz mit seinen Gesellen den großen, steinernen Rundtisch und acht kantige behauene Hocker an.

Warum Chorinskyklause?

Um 1805 begann man mit dem Bau der neuen Steinklause. Das fertige Stauwerk wurde 1809 in Anwesenheit des Grafen Chorinsky eröffnet und ist seitdem nach ihm benannt.

Sagen zum Nachlesen

Rund um den Kaisertisch und das Weißenbachtal ranken sich einige Sagen. Liebhaber der fantasievollen Erzählungen kommen bei der Sage von der Thingstätte sicherlich auf ihre Kosten!

Es war ein beachtliches Schaustück, dass da auf einer nahen Waldlichtung platziert wurde! Die Platte und der Fuß sind aus einem einzigen Felsblock herausgearbeitet und wiegen nahezu zweitausend Kilo.

Hier im Freien fanden sich nach Jagdschluss die Jäger zur Mahlzeit zusammen und wurde auch die Beute aufgelegt. So soll auch Kaiser Franz Josef I. an diesem Tisch Rast gemacht haben. Wenn Du in der Nähe bist, schau vorbei. Der mystische Platz verzaubert mit seinem Flair. Kein Wunder, dass sich so viele Sagen um diesen Ort ranken.

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