• Eine Krapfengeschichte

    Wie das Heu in den Stall kam und der Krapfen auf den Teller

Schon mal etwas von „Eiheigkråpfn“ gehört? Ein Tipp es handelt sich um eine traditionelle Mehlspeise, die gar nicht so unbekannt ist …

Alternativer Text

 Goldgelb herausgebacken

Wir gingen der Mehlspeise auf dem Grund und sprachen dazu mit einigen Bäuerinnen aus unserer Region. Sie verrieten uns, wie es früher einmal war…

Der Name lässt schon erahnen, es geht um das Heu – genauer um die Heuernte oder wie es die Einheimischen so schön bezeichnen das „heign“.

Früher waren den gesamten Sommer über die Bauern mit dem Einbringen des Heus beschäftigt, um die Tiere im Winter gut verpflegen zu können. Viele helfende Hände von Nachbarn, Verwandten und Freunde waren erforderlich, um mit Sensen das Gras zu mähen und es auf den Feldern zum Trocknen auf zulegen, später wurde es in kleine „Sauln“ (Bahnen) gelegt, um es dann mit dem Heuwagen talwärts zu bringen. Gemeinsam wurde das Heu in mühevoller Handarbeit in den Heustadl geliefert um es für die harten ländlichen Winter aufzubewahren.

Eine Spezialität von früher

Guten Appetit 🙂

Die harte körperliche Arbeit muss natürlich belohnt werden und die Bäuerinnen die für die Verpflegung der Männer zuständig waren, tischten immer nach der Einlieferung des Heus die traditionelle Mehlspeise den „Eiheigkråpfn“ auf. Der „Eiheigkråpfn“ ist besser bekannt als Bauernkrapfen oder Schüsselkrapfen.

Das süße Hefegebäck hat eine ganz besondere Form, sieht aus wie ein Kranz mit einer kleinen Einbuchtung in der Mitte, der goldgelb gebacken wurde. In verschiedenen Varianten wurde er serviert, die einen aßen ihn mit Zucker oder gaben in die Mitte des Krapfens eine Marmelade, das machte die „Eiheigkråpfn“ so richtig schmackhaft.

Lust auf „Eiheigkrapfn“? Genießt unser Rezept aus längst vergangen Zeiten – gutes Gelingen: zum Krapfenrezept

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